Landesverband Berlin e.V.
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Seniorpartner in School

So entwickelte sich Seniorpartner in School e.V.

 

Unter dem Eindruck des demografischen Wandels, der zunehmenden Abgrenzung der Generationen untereinander und dem Wunsch der Menschen in der 3. Lebensphase nach sinnvoller freiwilliger Betätigung für die Gesellschaft entwickelte Christiane Richter ihr Projekt Junge Alte – Partner der Jugend.

 

2001

Gründung von Seniorpartner in School e.V. in Berlin

2006

christiane richter verleihung bv

 

Christiane Richter erhält für ihre vorbildliche Idee und deren beispielhafte Umsetzung das Bundesverdienstkreuz

 

 

 

 

 

ab 2006

Gründung von Landesverbänden in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein

2008

Gründung des Landesverbandes in Sachsen

2009

Gründung der Landesverbandes in Rheinland-Pfalz

März 2009

Gründung des Bundesverbandes Seniorpartner in School e.V. mit Unterstützung des Generali Zukunftfonds

2010

Gründung der Landesverbände in Hamburg und Bayern

2012

Gründung des Landesverbandes in Thüringen

2013

Gründung des Landesverbandes in Sachsen-Anhalt

2015

Gründung des Landesverbandes in Mecklenburg-Vorpommern

2016

Gründung des Landesverbandes in Bremen

2017

Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich aufgelöst

2020

Der Landesverband Bremen hat sich aufgelöst

Sie sind Lehrer und wollen wissen, was die Seniorpartner machen:

Bei allen Personenbezeichnungen sind immer beide Geschlechter gemeint.

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Welche fachliche Qualifikation haben die Seniorpartner?

Die Seniorpartner erhalten eine Aus­bildung in Schul­mediation (80 Stunden), Bildungs­begleitung (ziel­führende Einzel­ge­spräche, 16 Stunden) und fakul­tativ Anti-Mob­bing-Tech­niken (8 Stun­den) durch berufs­mäßige, vom Ver­band aus­ge­wählte Trainer. Sie er­lernen verschie­dene Kom­mu­ni­kations- und Inter­ven­tions­techniken anzu­wenden. Eine sehr wichtige Basis ist die achts­ame Kom­muni­kation (auch als gewalt­freie Kommuni­kation bekannt). In der 1,5-jährigen Praxis­phase (als Teil der Aus­bildung) werden die Senior­partner mit 20 Stun­den Super­vision/Kollegiale Fall­beratung beglei­tet. Regel­mäßige Fort­bildungen zu schul- und jugend­relevanten Themen werden außer­dem durch den Verband organisiert.

Wie können Seniorpartner mir helfen?

Die Arbeit der Seniorpartner ist ein ergän­zendes Angebot im Unter­stützungs­netz­werk der Schule. Die Senior­partner haben die Zeit, die Lehrern oftmals im Schul­alltag fehlt.

Die Seniorpartner helfen bei akuten oder schwe­lenden Konflikten zwischen Schülern. Sie unter­stützen sie dabei, eigene Lösun­gen zu fin­den und zu er­proben. Gelöste Konflikte öffnen und erleich­tern die Schüler, sie kön­nen sich wieder auf das Lernen kon­zen­trieren. Das ent­lastet Lehr­kräfte und redu­ziert die Konflikt­häufig­keit im Unter­richt. Das soziale Klima wird ver­bes­sert und die kom­muni­kativen und sozialen Kom­pe­tenzen der Schüler (Worte fin­den für Situ­ationen und Ge­fühle, Empathie und die Bereit­schaft, sich in sich und in andere einzu­fühlen) werden gefördert.

Schüler mit besonders heraus­for­dernden sozialen Be­zie­hungen in oder außer­halb der Schule können auch allein zu den Senior­partnern kommen. Sie helfen dem Schüler, seine eigenen Gefühle und Bedürf­nisse zu erken­nen und einen neuen Weg im Um­gang mit den Be­ziehungs­problemen zu finden.

Einige Schüler sind ent­mutigt und sehen nur ihre eigenen Defizite. In Einzel­ge­sprächen erkun­den die Senior­partner mit diesen Schülern ihre Fähig­keiten und Stärken und helfen ihnen, lohnende Ziele zu finden. Sie planen und verein­baren mit ihnen kleine mach­bare und über­schau­bare Vorhaben, die in Nach­folgege­sprächen reflektiert und begleitet werden.

Dieser Prozess wird bei den Senior­partnern Bildungs­begleitung genannt.

Müssen die Eltern einem Gesprächswunsch der Schüler zustimmen?

Das Angebot von SiS ist mit der Schule in einer Verein­barung geregelt und wird durch die Schule den Eltern zur Kenntnis ge­geben. Sollten Eltern das Beratungs­angebot der Senior­partner für ihr Kind nicht wünschen, dann teilen die Eltern das der Schule mit.

Kann ich schwierige Schüler zu den Seniorpartnern schicken?

Eine wichtige Voraus­setzung zum Gelingen der Gesprä­che der Senior­partner ist die Frei­wil­ligkeit der Schüler. Eine Empfeh­lung durch Lehr­kräfte kann in einigen Fällen sehr sinn­voll sein. Sprechen sie da­rüber mit den Senior­partnern ihrer Schule, wie die Frei­wil­ligkeit gewahrt werden kann.

Wie lange dauert ein Gespräch der Schüler mit den Seniorpartnern?

In den Gesprächen werden die Schüler über das Erken­nen ihrer Gefühle und Bedürf­nisse zu eigenen Lösungen geführt. Erfa­hrungs­gemäß dauert das ca. 20 bis 45 Minuten, manch­mal sind auch mehrere Gespräche notwendig.

Warum finden die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern während der Unterrichtszeit statt?

Die Pausen sind in der Regel für die Gesprä­che zu kurz. Da die Schüler vorher ihren Lehrer bzw. Erzie­her über ihren Ge­sprächs­wunsch bei den Senior­partnern infor­mieren müs­sen, kön­nen Sie ent­schei­den, dass z.B. wegen wich­tiger Unter­richts­inhalte der Gesprächs­termin ver­schoben werden sollte.

Bedenken Sie dabei, dass ein Schüler durch die ihn be­las­tenden Konflikte dem Unter­richt meist ohne­hin nicht mehr folgen kann.

Wer kontrolliert, ob die Schülerinnen und Schüler tatsächlich (im angegebenen Zeitraum) bei den Seniorpartnern waren?

In Absprache mit der Schule bestä­tigen die Senior­partner die Dauer der An­wesen­heit der Schüler auf einem Lauf­zettel, den die Schüler dem Lehrer oder Erzieher nach dem Gespräch vorlegen.

Stehen die Seniorpartner auch außerhalb des vereinbarten Zeitraumes zur Verfügung?

Das Beratungsangebot bezieht sich auf den mit der Schule ver­traglich gere­gelten Zeit­rahmen. Bei dringen­dem  Bedarf sprechen Sie bitte mit den Seniorpartnern.

Übernehmen Seniorpartner auch Aufsichtsfunktionen (z.B. Pausenaufsicht, Hausaufgabenbetreuung)?

Pausenaufsicht oder Haus­auf­gaben­be­treuung sind nicht im Beratungs­angebot ent­halten. Die Senior­partner nut­zen aber oft die Pausen oder andere Gelegen­heiten zur zwang­losen Kommu­nikation und Kontakt­auf­nahme mit den Schülern.

Bekomme ich einen Bericht über die Gespräche mit den Kindern?

Für den Erfolg der Gespräche bei den Senior­partnern ist ein gutes Ver­trauens­ver­hältnis un­ver­zicht­bar. Des­halb sichern die Senior­partner den Schülern Ver­traulich­keit zu. Die Inhalte der Ge­spräche unter­liegen der Dis­kretion und wer­den nur mit Zu­stim­mung aller Be­teilig­ten an dritte Per­sonen weitergegeben.

Ob bei dem Gespräch Lösungen ge­funden wurden oder ob noch weitere Ge­spräche er­for­derlich sind, darü­ber kön­nen Sie mit den Senior­partnern oder den Schülern sprechen.

Übernehmen die Seniorpartner auch therapeutische Arbeit?

Dafür sind die Senior­partner nicht aus­gebildet. Wenn sie in den Ge­sprächen erken­nen, dass der Schüler pro­fes­sionelle Unter­stüt­zungs­an­gebote benötigt, werden sie das mit dem Schüler be­spre­chen und ihm, wenn er den Wunsch hat, Wege dazu aufzeigen.

Wie läuft so ein Mediationsgespräch ab ? - Hier ist ein Video

 Ein Raum für gute Lösungen -  Wie läuft so ein Media­tions­gespräch bei den Senior­partnern ab - ein Lehr­film der SiS-Trainerin Barbara Knuth

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Die Seniorpartner richten sich in ihrer Schultätigkeit nach verbindlichen Qualitätsstandards

  • Die Weiterbildung zum Schulmediator nach SiS-Standards ist für die Tätigkeit als Seniorpartner in einer Schule unerlässlich. Siehe auch Schulmediator werden.
  • Seniorpartner müssen Mitglieder des jeweils für ihn zuständigen Landesverbandes sein.
  • Die freiwillige, ehrenamtliche Tätigkeit wird zwischen Seniorpartner und Verband schriftlich vereinbart.
  • Supervision und/oder Kollegiale Fallberatung werden für alle aktiven Seniorpartner in regelmäßigen Abständen angeboten.
  • Ab 2014 legen unsere neuen Schulmediatoren ein polizeiliches Führungszeugnis vor.
  • Während des freiwilligen Engagements werden verlässliche fachliche und persönliche Begleitung gewährleistet und mehrere Fortbildungen pro Jahr mit jugendrelevanten Themen  angeboten.
  • Die Seniorpartner sind während ihrer Tätigkeit unfall- und haftpflichtversichert.
  • Die Zusammenarbeit zwischen SiS und der Schule wird durch eine schriftliche Vereinbarung geregelt.
  • Die vollständigen Standards sind in unserem Qualitätshandbuch festgeschrieben.

 

Du bist Schüler und möchtest wissen, was die Seniorpartner machen:

Bei allen Personenbezeichnungen sind im­mer beide Geschlechter gemeint. D.h. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Senior­partnerinnen und Seniorpartner und so weiter.

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Was sind das für Leute und wo kann ich die finden?

giraffe wolfGiraffe und Wolf sind die Symbole für die achtsame KommunikationWir Seniorpartner sind ältere Leute, die meis­ten von uns haben schon Enkel­kinder. Wir gehen in unserer Frei­zeit zu zweit an einem festen Wochen­tag in die Schule und helfen Schülern, Lösun­gen für ihre Pro­bleme zu finden. Damit wir das gut machen können, sind wir dafür aus­gebildet worden. Wir haben gelernt, wie man acht­sam mitein­ander spricht, wie man einen Streit so be­endet, dass danach beide besser mitein­ander um­gehen können, und vieles mehr.

Wir sind alle Mitglieder im Verein Senior­partner in School. Der Vereins­name wird englisch aus­gespro­chen und mit SiS abge­kürzt. Wenn in Deiner Schule Senior­partner sind, wirst Du auch kleine Plakate mit unserem grünen SiS-Logo finden. Dort kannst Du nach­lesen, in welchen Raum und wann die Senior­partner in Deiner Schule sind. Du erkennst uns auch an den kleinen Namens­schildern mit dem SiS-Logo.

Klicke hier auf In diesen Schulen ist SiS um heraus­zufinden, ob an Deiner Schule Senior­partner sind.

Mit welchen Problemen kann ich zu den Seniorpartnern kommen?

Du kannst alle Deine Probleme ansprechen. Wie zum Beispiel:

Du streitest Dich immer wieder mit einem Mit­schüler. Ihr beide wollt anders mit­einander um­gehen, aber irgend­wie landet Ihr wieder im Streit. Dann kommt Ihr beide zu uns.

Wenn aber der andere Mit­schüler nicht mit­kommen möchte, oder Du hast dauernd Streit mit je­man­dem außer­halb der Schule, dann kommst Du eben allein zu uns.

Du wirst von vielen Mit­schülern beleidigt, mis­sachtet, dann komme zu uns.

Oder Du hast einen Kum­mer, der Dich traurig, ängs­tlich, wütend oder be­trübt macht, Du möch­test da­rüber mit anderen reden, befürch­test aber, dass Du ausge­lacht wirst. Dann komme zu uns.

Oder Du hast schlechte Zensuren in Mathe, Deutsch oder einem anderen Fach. Du möch­test Dich ver­bessern, weißt aber nicht, wie Du anfan­gen sollst. Dann komme zu uns.

Wie läuft ein Gespräch bei den Seniorpartnern?

regelnDiese Regeln wirst Du so oder ähnlich im Mediationszimmer sehen.Seniorpartner hören Dir zu und hel­fen Dir, Deine Wünsche und Inter­es­sen zu klären und die persön­liche Bedeu­tung Deines Problems zu fin­den. Sie sam­meln mit Dir Lösungs­ideen. Bei Konflikten unter­stützen und beglei­ten sie Dich dabei, Wege zu einer Eini­gung zu gehen.

Kann man so ein Mediationsgespräch mal sehen? - Hier ist ein Video

 Ein Raum für gute Lösungen -  Wie läuft so ein Mediations­gespräch bei den Senior­partnern ab - ein Lehr­film der SiS-Trainerin Barbara Knuth

Entscheiden die Seniorpartner, wer in einem Streitfall Recht hat und werden die Täter bestraft?

Nach einem bösen Streit möchte man manch­mal schon, dass der Andere bestraft wird. Aber wie geht es da­nach weiter? Wird der nächste Streit dann noch schlimmer?

In den Gesprächen bei den Senior­partnern geht es genau um diese Frage: Wie sollte es in der Zukunft sein, damit Du und alle Be­teiligten zufrie­den sind?.

Die Methode dieser Gesprächs­führung wird Mediation genannt.

Was ist Mediation?

mediationsgespraechSchüler im Gespräch mit den SeniorpartnernBei einem Streit wenden die Senior­partner die Meth­ode der Media­tion an. Media­tion ist ein Fremd­wort und be­deutet Vermit­teln zwi­schen zwei Strei­tenden. Dabei geht es darum, die Sicht­weise der je­weils ande­ren Seite zu hören und zu ver­stehen, wie es zu dem Streit kam. Da­nach über­legen alle, wie Ihr in der Zu­kunft bes­ser mit­ein­ander um­gehen könnt. Dazu wünscht sich jeder der Strei­tenden, was der an­dere an­ders machen kann. Und jeder der Strei­tenden bietet an, was er selbst anders machen wird. Am Ende der Media­tion gibt es eine Lösung, mit der alle Betei­ligten einverstanden sind.

Was ist Bildungsbegleitung?

Probleme können so stark sein oder Dich so stark be­schäf­tigen, dass Du nichts anderes mehr gut tun kannst – auch nicht gut lernen. Es ist normal, Probleme zu haben. Probleme können sehr unter­schiedlich sein und zu ganz unter­schiedlicher Zeit in Dein Leben kom­men. Dann ist es wichtig, mit jeman­dem zu reden. Das kön­nen die Eltern sein, eine Freun­din oder ein Freund. Es kann eine Lehrerin oder ein Lehrer sein.

Manchmal tut es auch gut, mit jeman­dem zu reden, dem wir nicht so eng ver­bunden sind. An Pro­blemen kannst Du wachsen. Du kannst neue Lösungs­wege wählen und Du lernst dabei etwas über Dich selbst. Du kan­nst das Problem selbst in die Hand nehmen. Manch­mal gehst Du dabei nur kleine Schritte. Schritte, die Du selbst gehst, machen Dich stärker, Du wirst selbst­bewus­ster, Dein Selbst­wert­gefühl steigt. Du lernst, Verant­wortung für Dich selbst zu über­nehmen – und das heißt, erwach­sen werden.

Dich dabei zu unterstützen, nennen die Senior­partner Bildungs­begleitung. Sie helfen Dir dabei, Deine Fähig­keiten und Stärken zu ent­decken und lohnende Ziele zu finden. Sie planen und verein­baren mit Dir kleine mach­bare und über­schau­bare Vor­haben und reflek­tieren und begleiten Deine neuen Erfah­rungen in weiteren, nachfolgenden Gesprächen.

Erfahren meine Eltern oder Lehrer von dem Gespräch mit den Seniorpartnern?

Eine wichtige Regel bei den Senior­partnern ist die Vertrau­lichkeit: Alles was hier im Raum besprochen wird, bleibt in diesem Raum!. Das heißt, dass die Senior­partner keinem etwas aus den Gesprächen erzählen.

Manchmal ist es hilfreich für eine gute Lösung, dass Dich andere Erwach­sene unter­stützen. Das werden dann die Senior­partner mit Dir bespre­chen. Nur wenn Du damit einver­standen bist, werden die Senior­partner dem anderen Erwa­chsenen etwas erzählen.

Für Dich ist es auch gut, wenn Du keinem etwas aus den Gesprä­chen erzählst. Wenn Du aber doch zum Bei­spiel mit Deinen Eltern über das Gespräch reden möchtest, bei dem ein anderer Schüler beteiligt war, dann frage ihn vorher.

Wie lange dauert ein Gespräch mit/bei den Seniorpartnern?

mediation figurenManchmal helfen solche kleinen Figuren beim Ge­spräch.Wie Du schon aus den obigen Ant­worten erken­nen kannst, wird bei uns eine ganze Menge ge­spro­chen, über­legt und ge­klärt. Das ist in 5 Minuten nicht zu schaffen.

Erfahrungsgemäß dauert das ca. 20 bis 45 Minuten, manch­mal sind auch mehrere Gespräche notwendig.

Darf ich während der Unterrichtszeit zu den Seniorpartnern?

Ja. Du solltest Dich aber beim Lehrer oder Erzie­her vom Unter­richt abmel­den und Dir am Ende des Gesprä­ches eine Bestä­tigung (Lauf­zettel) von den Senior­partnern aus­stellen lassen. Diesen Zettel gibst Du dann deinem Lehrer oder Erzieher.

Der Verein Seniorpartner in School hat mit der Schule eine Verein­barung abgeschlossen, in der ist das so geregelt.

Dein Lehrer oder Erzieher kann Dir sagen, dass Du erst zu einem spä­teren Zeit­punkt zu den Senior­partnern gehen kannst (z.B. weil gerade ein Test / Klassen­arbeit geschrieben wird).

Kann ich auch ohne Empfehlung eines Lehrers zu den Seniorpartnern gehen?

Wenn Du mit uns über etwas reden möchtest oder Rat suchst, kannst Du zu uns kom­men. Du brauchst dafür nicht die Emp­fehlung eines Lehrers.

Kann mein Lehrer verlangen oder anordnen, dass ich zu den Seniorpartnern gehe?

Die Gespräche sind freiwillig. Dein Lehrer oder Erzieher kann Dir aber vor­schlagen, Deine Probleme mit den Senior­partnern zu besprechen.

Frage einmal Kinder, die schon bei den Senior­partnern waren, ob die Gesprä­che dort geholfen haben. Viel­leicht können die Senior­partner Dir auch helfen.

Können meine Eltern oder Lehrer mir verbieten, zu den Seniorpartnern zu gehen?

Nur Deine Eltern können Dir das verbieten. Viel­leicht wäre es hilf­reich, wenn Deine Eltern sich bei den Senior­partnern oder bei anderen Eltern informieren.

Wird es im Klassenbuch eingetragen, dass ich bei den Seniorpartnern war?

Nur Deine entschuldigte Abwe­senheit vom Unter­richt wird manch­mal notiert. Frage Deinen Lehrer.

Darf meine Freundin/Freund bei dem Gespräch mit den Seniorpartnern dabei sein?

brief an sisBrief einer Schülerin an die SeniorpartnerManchmal kann es Dir helfen eine ver­traute Per­son bei dem ersten Ge­spräch dabei zu haben. Du kannst Dich da­rü­ber mit den Senior­partnern beraten.

Warum ist der Name Seniorpartner in School in englisch?

Christiane Richter aus Berlin gründete den ersten SiS-Verein. Sie wollte einen kur­zen und tref­fen­den Na­men aus Senioren als Partner in der Schule finden. Ganz kor­rekt müs­ste er in Deutsch heißen: Seniorinnen und Senioren als Partnerinnen und Partner in der Schule. Da ist die englische Form Senior­partner in School viel kürzer.

Der lange Namen Seniorpartner in School wird einfach mit SiS abgekürzt.

Und so wird der lange Name korrekt ausgesprochen: [ ˈsiː.ni.ə  ˈpɑːt.nə   in  skuːl ]

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Schulmediation ist Konfliktlösung an Schulen

Durch die Mediationsgespräche werden den Lösungsversuchen durch Gewalt alternative Wege ent­ge­gen­ge­setzt. Die Be­tei­lig­ten finden selbst entwickelte, von allen akzeptierte Lösungen ihrer Probleme unter Anerkennung der Be­dürf­nis­se aller. So gibt es nur Gewinner!

 

Die Schulmediation ist eine Maßnahme zur

  • akuten Konfliktregulierung zwischen Schülern
  • Gewaltprävention in der Schule
  • allgemeinen Verbesserung der Streitkultur und des Lernklimas durch Stärkung der persönlichen und sozialen Kom­pe­tenz der Beteiligten

Die Schüler lernen Handlungsalternativen als persönliche Strategie zur gewaltfreien Konflikt­bewältigung ein­zu­setzen.

 

mediation sisler 2kindermediation sisler 3kinder

Die Gespräche zwischen den Kon­flikt­par­teien und dem Schul­me­di­atoren­team finden in einem ruhigen Am­biente un­ge­stört in einem dafür vor­ge­sehenen Raum statt. Die Inhalte unter­liegen der Dis­kretion und kön­nen nur mit Zu­stim­mung al­ler Be­teiligten an dritte Personen weiter ge­geben werden.