Landesverband Berlin e.V.
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Seniorpartner in School
Paul-Braune-Schule in Lichterfelde, Berlin, Januar 2014

Die Paul-Braune-Schule verbindet eine langjährige Kooperation mit Seniorpartner in School (SIS).

Die ehrenamtlichen Seniorpartner unterstützten die Schülerinnen und Schüler zum Teil mehrmals wöchentlich in enger Zusammenarbeit mit der an der Schule tätigen Schulstation. Durch Mediation und Lernbegleitung leisteten sie einen wesentlichen Beitrag zur Gewaltprävention.

In diesem Zusammenhang ist Herr Schmidt seit November 2009 an unserer Schule tätig. Vor allem für die Schüler der oberen Klassen ist er durch seine Anwesenheit und seinen Einsatz eine große Bereicherung.

Stets ist sein Handeln durch ein hohes Maß an Flexibilität, Offenheit und Kommunikationskompetenz geprägt.

Kommentar einer stellvertretenden Schulleiterin


Finow-Grundschule, Berlin-Tempelhof-Schöneberg, Juni 2013

Ihre Seniorpartner sind wirklich einsame Spitze, um das mal so lax zu formulieren. Herr Weigelt z.B. hilft auch in anderen Bereichen, da wo er kann. So wirkte er bei den Bundesjugendspielen aktiv in der Weitsprunggrube mit – und das in einer Doppelschicht! Also großes Lob!

Schulleiter H. Vetter


Rose-Oehmichen-Schule in Neukölln, Berlin, Februar 2012

Seit fast 5 Jahren arbeite ich nun an der Rose-Oehmichen-Grundschule in Berlin Neukölln. Wir begannen als ein 3er und ein 2er Team. Leider sind wir aus gesundheitlichen Gründen nur noch ein 3er Team. Unsere Arbeit wird von allen gut angenommen.

Mir liegt diese Arbeit derart am Herzen, dass ich das Bedürfnis hatte, Mediation auf spielerische Weise zu verdeutlichen. So schrieb ich 2 Märchen als Kasperl - Theaterstücke um. Den Kasper erklärte ich zum Mediator. So ließ ich mich von einer Froschkönigversion eines Kollegen aus Brandenburg Dr. Erhard Schlinke und dem verkehrten Rotkäppchen in der Ausbildung inspirieren. Ich schrieb zwei kleine Stücke fürs Kasperl Theater und machte dabei den Kasperl zum Mediator. So erzählt der Wolf ihm seine Geschichte vom Rotkäppchen und im Froschkönig findet er eine ganz neue Lösung.

Mit viel Freude lernten die Kinder einer 6. Klasse die Rollen und wollten selbst spielen und nicht ablesen. Das gelang ihnen ganz wunderbar. Zum Tag der offenen Tür durften wir beides vorführen. Der Erfolg war größer als gedacht. Wir wurden gebeten, es auch noch an anderer Stelle zu wiederholen. Auch bei der Weihnachtsfeier unseres Vereines durften wir das Rotkäppchen vorführen. Wir bedanken uns für dieses Interesse an unserer Arbeit.

Dagmar Krietzsch


Lina-Morgenstern-Gemeinschaftsschule in Friedrichshain-Kreuzberg, Berlin, Juni2011

Die Schule wurde 1994 gegründet als: Lina-Morgenstern-Oberschule (LMO).

Sie nimmt seitdem Schüler ab der 7.Jahrgangsstufe auf. Das Besondere ist: Unter den Schülern befinden sich ca. 20% Integrationskinder. Dies sind Kinder mit geistigen, körperlichen und/oder psychischen Störungen (Verhaltensauffälligkeiten), die am gemeinsamen Unterricht der Klassen teilnehmen. Der Migrationshintergrund der Schüler ist (Kreuzberg-typisch) sehr hoch. Die Schülerzahl der Schule beträgt ca.450, die Klassenstärke ca. 24 Schüler.

Mit Beginn des Schuljahres 2009/10 wurde die LMO eine der Berliner Gemeinschaftsschulen. Dies bedeutet, dass Schüler, die ab Herbst 2009 in eine 7. Klasse, aufgenommen werden, sowohl den erweiterten Hauptschulabschluß als auch in einem 11. Schuljahr die Voraussetzungen für weiterführende Schulen erwerben können.

Außer der üblichen Ausstattung mit Lehrern einschließlich Sozialpädagogen, Sozialarbeiterinnen und Einzelfallbetreuern sind bereits seit 2003 ehrenamtliche Seniorpartner vom SIS-Verein Berlin an mehreren Tagen der Woche tätig. Sie befassen sich mit Mediation, konfliktbeladenen Klassenproblemen und Lernbegleitung. Aus Altersgründen und durch Todesfälle sind derzeit nur noch 3 Seniorpartner tätig; weitere ehrenamtliche SIS-Mediatoren sind erwünscht.

Barbara Seidel-Kahle und Lintrun Weber-Freudenberger


Carlo-Schmid-Oberschule, Berlin-Spandau, Mai 2011

„Jede Schule ist ein lebendiger Mikrokosmos. Gerade diese Lebendigkeit im Zusammenleben unterschiedlichster Menschen sorgt gelegentlich für Konflikte. Nur gut, dass es in unserer Schule seit sechs Jahren die Mediatoren von SiS gibt, die sich in viele Situationen einfühlen, zuhören und konstruktive Wege aus Konflikten aufzeigen. Das reicht vom vertraulichen Einzelgespräch bis hin zur Klassenmediation.

Sicher finden die Schüler auch bei pädagogischen Mitarbeitern und Lehrern ein offenes Ohr, sicher schlichten auch wir Konflikte, doch die Seniorpartner entlasten und unterstützen unsere Arbeit und bereichern unsere Schule.

Dieser "Blick von außen", die Lebenserfahrung gestandener und engagierter Menschen, bringen eine neue, wichtige Dimension in den Schulalltag.

So sagen wir aus vollem Herzen: Danke - und: weiter so!“

Mittelstufenleiterin


Leibnitz-Schule, Berlin, März 2011

Seit nunmehr einem Jahr sind an der Leibniz-Schule Berlin-Kreuzberg 6 ehrenamtliche Mediatoren des „Seniorpartner in School e.V. "“ SiS Berlin"œ tätig:
Frau Zentgraf-Rothe, Frau Dr. Rehberg-Rechtenbach, Frau Kraeusel, Frau Moll, Herr Beek und Herr Prof. em. Geismann.

Durch ihre Anwesenheit und ihren aktiven Einsatz hat die Leibniz-Schule ein unglaubliches Reservoir an Lebenserfahrung, Unterstützung und Konfliktlösungspotenzial hinzugewonnen. Die sich hierin verbergenden Möglichkeiten für das Schulleben wurden aber im ersten Jahr seitens der Schüler-, Eltern-und Lehrerschaft leider noch nicht ausschöpfend wahrgenommen. Auch hierfür gibt es unterschiedliche Gründe, die bereits in konstruktiven, offenen und selbstkritischen Gesprächen zwischen Schule und SiS thematisiert wurden.
Diese Anfangsschwierigkeiten des ersten Jahres werden nun von Schule und SiS aktiv angegangen durch:

  • Steigerung der Nachfrage des SiS-Angebotes durch den Abbau von Berührungsängsten
  • Verstärkung der Wahrnehmung des Angebots in Schüler-, Eltern-und Lehrerschaft
  • „Hochwachsenlassen"œ des Bewusstseins von Mediatorentätigkeit in den neuen 7. Klassen
  • aktive Einbindung von SiS in Unterrichts-und Schulabläufe wie z.B. Teamkompetenztraining,
  • Studientage, Fach-und Gesamtkonferenzen etc.
  • Erweiterung des Angebots von SiS mit präventiver Anti-Mobbing-Arbeit, Bildungsbegleitung
  • und Anti-Konflikt Training.

Die Leibniz-Schule ist überzeugt, dass das Wirken der Seniorpartner in School ein weiterhin wachsender und sehr wertvoller Bestandteil unseres Schullebens sein wird. Dafür danken wir bereits heute sehr herzlich.


Gesundbrunnen - Grundschule, Berlin, Februar 2011

Die Mediatorinnen von SiS sind innerhalb kürzester Zeit zu einem festen Bestandteil unserer Schule geworden. Sie sind nicht mehr wegzudenken. Ihre Arbeit unterstützt unsere Schüler dabei, sich besser zu artikulieren und Konflikte gewaltfrei auszutragen. Somit stellen die Mediatorinnen einen wichtigen Baustein für das soziale Lernen, Gewaltprävention und Sprachförderung an der Gesundbrunnen-Grundschule dar.

Wir danken SiS für dieses tolle Projekt!


Alt-Lankwitzer Grundschule, Berlin, Februar 2011

Seit mehreren Jahren wird unsere Schule von 2-3 Mitarbeiterinnen des SiS-Teams im Schulalltag begleitet. Sie leisten aktive Arbeit bei der Problembewältigung der Schülerinnen und Schüler. Einmal wöchentlich sind sie in ihrem Gesprächsraum anzutreffen, sind in den Pausen auf dem Schulhof präsent und unterstützen die Konfliktlösung der Schüler. Auch für häusliche Probleme bieten sie sich als Ansprechpartnerinnen an. Das Lehrerteam der Alt-Lankwitzer Grundschule begrüßt diese effektive Arbeit sehr, es ist eine Bereicherung unseres Gewaltpräventionsprgramms.

Wir freuen uns weiterhinauf gute Zusammenarbeit und danken für die Energie und Zeit, die unserer Schule zugute kommt.


Fanny-Hensel-Grundschule, Berlin, Februar 2011

In der Fanny-Hensel-Schule sind drei Seniorpartnerinnen seit ca. 3 Jahren erfolgreich tätig. Die Mediatorinnen sind ein Mal pro Woche, jeweils dienstags von 10-13 Uhr, in unserer Schule erreichbar. Wir begrüßen ihre Mitarbeit und freuen uns über die Hilfe der ehrenamtlichen Mediatrorinnen bei der Bewältigung von Streitsituationen zwischen Schülern. Sowohl von den Lehrern als auch den Schülern werden sie als Helfer akzeptiert und geachtet.


Moser-Schule, Berlin, Januar 2011

Die Seniorpartner sind seit diesem Schuljahr zwei Mal wöchentlich bei uns im Einsatz, wodurch sowohl Streitigkeiten unter Schüler/innen gelöst werden, die von sich aus die Mediation in Anspruch nehmen, als auch während der Pausen durch die Anwesenheit der Mediatorinnen auf dem Pausenhof quasi präventiv gearbeitet werden kann, da so Kleinigkeiten im Keim erstickt werden können, bevor sie eskalieren. Der Umgang unter den Schülern bessert sich dadurch, was als Entlastung im Alltag wahrgenommen wird. An manchen Tagen fühlen sich die Streitschlichter deswegen fast schon überflüssig.

D. Plümecke (Moser Schule)


Hermann-Schulz-Grundschule, Berlin, Dezember 2010

Vor ziemlich genau vier Jahren hatte ich das Glück, Frau Richter und damit Seniorpartner in School e.V. kennen zu lernen. Ein Vierteljahr später schlossen wir eine Kooperationsvereinbarung, und die segensreiche Tätigkeit zweier Senioren, einer Dame und eines Herren, an der Hermann-Schulz-Grundschule, einer Schule im sozialen Brennpunkt, konnte beginnen. Jeden Donnerstag spürten mein Kollegium und ich die Entlastung durch die beiden Mitarbeiter, die von der ersten großen Pause bis zum Unterrichtsende zur Verfügung standen. Nach einiger Anlaufzeit wurden die beiden Senioren auch von den Kindern als Vertrauensperson wahr- und in Anspruch genommen. Leider muss ich die Vergangenheit beschreiben, denn durch die Einrichtung einer Schulstation, deren Sozialarbeiter täglich zur Verfügung stehen, wendeten sich die Kinder nun vermehrt diesen zu, so dass die Arbeit der beiden Senioren zum Sommer im gegenseitigen Einvernehmen beendet wurde.

Sollte die Hermann-Schulz-Grundschule eines Tages wieder ohne Schulstation auskommen müssen, wissen wir, wohin wir uns wenden können. Für die zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit danke ich von ganzem Herzen.

Brigitte Dietrich, Schulleiterin.


Charlie-Chaplin-Grundschule, Berlin, Dezember 2010

Bei uns in der Charlie - Chaplin - Grundschule arbeiten zwei SIS - Teams,
jedes einmal wöchentlich. Wir sind sehr froh. über diese ehrenamtliche
Unterstützung. So werden z.B. Probleme bei aggressivem Verhalten von
Schülern gelöst und besprochen. Oder es wenden sich Schüler an unsere SIS,
wenn sie unter Leistungsdruck stehen. Es werden lösungsorienteierte
Gespräche geführt. Somit wird der stressreiche Alltag des Kollegiums sehr
entlastet und wir sind sehr froh, dass es sie gibt, unsere SIS.
Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest, liebe Grüße

Kordula Klamt